So klappt´s mit dem eigenen Most

- Nur voll reifes und gesundes Obst ohne Faulstellen verwenden.

- Mostfässer gründlich reinigen und mit heißem Wasser ausspülen.

- Fass nie ganz füllen. Der Most braucht einen Gärraum von 5 bis 10 Prozent des Fassvolumens.

- Reinzuchthefe zugeben, um eine gleichmäßige Gärung ohne Unterbrechung zu erreichen.

- Gäraufsatz sofort aufbringen und mit sauberem Wasser oder Alkohol befüllen.

- Fass zur Gärung nicht zu kühl stellen. Die Gärtemperatur sollte nicht unter 10 °C absinken. Optimal ist eine Vergärung über 15 °C und eine Lagerung unter 10 °C.

- Ein guter Most entwickelt sich nur in zugfreien und gleichmäßig kühlen Kellern.

- Die Gärung ist abgeschlossen, wenn keine Kohlensäurebläschen mehr im Gäraufsatz aufsteigen.

- Nach Abschluss der Gärung sollte der Most von der Hefe abgezogen werden. Dies verlängert die Haltbarkeit des Mostes.

- Den Most beim Abziehen nicht ins Fass plätschern lassen, sondern den Schlauch auf den Fassboden legen.

- Mehrere kleinere Fässer sind besser als ein großes, weil der Most in angebrochenen Fässern an Qualität verliert.

 

 

Hier geht´s zur Speidel Broschüre "Wie man richtig mostet"